Labor Fenner
 
   




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1. Vorbemerkungen

Zur Diagnostik der HIV-Infektion stehen heute sehr zuverlässige Laboruntersuchungen zur Verfügung. Der Verlauf der Infektion wie auch die Therapie müssen ständig überwacht werden, um eine Progression der HIV-Infektion zu verhindern. Diese umfasst den initialen HIV-Nachweis, das engmaschige Monitoring obligater Parameter wie z.B. die Bestimmung der HIV-Viruslast und des Immunstatus.

Die Viruslast im Plasma HIV 1-infizierter Patienten kann als zuverlässiger Marker zur Bewertung der Krankheitsprogression und antiretroviralen Therapie angesehen werden. Die Bewertung sollte stets in Zusammenhang mit der CD4-T-Lymphozytenzahl des Patienten erfolgen.

Die Langzeittherapie von HIV-1-Patienten mit antiretroviralen Medikamenten kann zur Bildung von Mutationen im viralen Genom des HIV führen. Resistenzen entstehen, die Wirksamkeit der Substanzen ist vermindert und es kommt unter Viruslastanstieg zu einem Therapieversagen. Die einzige Methode, die über die Wirksamkeit der Substanzen Auskunft geben kann, ist die HIV-1 Resistenzbestimmung. Sie ist daher ein wichtiges Hilfsmittel zur Optimierung der antiretroviralen Therapie geworden. Das Wissen über die Resistenzsituation und der Einsatz der Medikamentenspiegelmessung ist Voraussetzung für eine optimale Therapieführung.

Aufgrund veränderter Transportbestimmungen von HIV-positivem Patientenmaterial bietet das Labor Dres. Fenner & Partner national und international die Organisation des Probentransportes in unser Labor an (Kontaktformular).


 
 
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