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6. Chronische ZNS-Erkrankung Chronische ZNS-Erkrankungen beginnen oft schleichend und zunächst meist unbemerkt. In der Diagnostik gilt es, entzündliche Prozesse und Tumoren sowie degenerative ZNS-Erkrankungen abzugrenzen. Multiple Sklerose Bei klinischer Verdachtsdiagnose kann die Lumbalpunktion weitere Hinweise liefern. Charakteristische Liquorbefunde sind:
Chronische Neuroborreliose Eine nicht behandelte Borrelieninfektion kann in seltenen Fällen eine manifeste chronische ZNS-Erkrankung verursachen. Charakteristische Liquorbefunde sind:
Eine positive MRZ-Reaktion spricht nicht gegen die Neuroborreliose, da eine polyspezifische Immunreaktion vorliegen kann. Zerebrale Manifestation von Autoimmunerkrankungen Wie bei Infektionen können auch intrathekale Auto-Antikörper (ANA, Anti-DNS) nachgewiesen werden (AI > 4,0). |
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