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Fachinformationen - Borrelien 
 |  | Borrelien-allgemein.pdf Mit 60.000-100.000 Neuerkrankungen/Jahr (Quelle Nationales Referenzzentrum Borrelien) ist die Lyme-Borreliose die häufigste zeckenübertragene Erkrankung in Deutschland. Sie wird durch eine Infektion mit Borrelien verursacht. Die Übertragung erfolgt in der Regel Vektor-vermittelt, vorrangig durch Zecken. Die sehr variabel verlaufende Lyme-Borreliose ist eine Multisystemerkrankung, die sich überwiegend als lokalisierte Hautinfektion manifestiert, jedoch auch mit Gelenkbeschwerden, neurologischen Ausfällen u. a. verlaufen kann. Bei unklarem klinischen Bild bedarf die Diagnose "Borreliose" immer einer labordiagnostischen Bestätigung. Die Laborfachinformation fasst den aktuellen Informationsstand zusammen.
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 |  | Borrelien-Therapie.pdf Grundsätzlich muss jede Manifestation der Lyme-Borreliose antibiotisch therapiert werden. Je früher therapiert wird, desto sicherer werden Spätmanifestationen vermieden. Bei typischem klinischen Bild (Erythema migrans, akute Neuroborreliose) sollen mikrobiologische Befunde nicht abgewartet werden und die Therapie auch bei negativem mikrobiologischen Befund fortgesetzt werden. Dosierung, Dauer, Antibiotikum und Art der Applikation richten sich nach dem klinischen Bild und dem Stadium der Erkrankung. Die aktuellen Therapieempfehlungen der EUCALB (European Union Concerted Action on Lyme Borreliosis) werden in dieser Laborfachinformation vorgestellt. | Größe: 91 K |

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