|
|
Fachinformationen - Infektionskrankheiten - Schwerpunkt Hepatitis Hepatitis C Diagnostik In der Bundesrepublik Deutschland sind ca. 500 - 800.000 Menschen mit Hepatitis C infiziert, an einer Hepatitis C erkrankt, oder als Träger des Virus ausgewiesen. Ein besonderes Problem der Erkrankung ist, das lediglich 20 % der Infizierten mit Symptomen den Arzt aufsuchen, da in den meisten Fällen keine klinischen Beschwerden auftreten. Eine HCV Infektion birgt nach einer Latenzphase von vielen Jahren ein hohes Risiko für Spätfolgen. Ohne Therapie nimmt eine HCV Infektion in 50 - 80 % der Fälle einen chronischen Verlauf. Davon bildet jeder Dritte eine Leberzirrhose aus, wobei sich daraufhin bei 5 % der Fälle ein hepatozelluläres Karzinom entwickeln kann. Wichtig ist es deshalb, möglichst frühzeitig die Virus - Eliminierung durch eine geeignete Therapie herbeizuführen
Ziel ist hierbei Transaminasenwerte im Normbereich, sowie eine Senkung der Viruslast unter die Nachweisgrenze zu erreichen. Hinsichtlich der Prognose dieser Kombinationstherapie sollte gemäß eines Konsensus der EASL vor Therapiebeginn grundsätzlich das Hepatitis C Virus genotypisiert und die Virusmenge quantifiziert (Viruslast) werden. Dies ist mittels PCR-Verfahren möglich. Hohe Transaminasenwerte, der HCV Genotyp 2 oder 3, eine niedrige Kozentration der HCV RNA ( < 2 Millionen Kopien pro ml Blut ), sowie eine geringgradig ausgeprägte Fibrose sind günstige Faktoren für eine Eradikation des Hepatitis C Virus. Der Genotyp 1 ist hinsichtlich des Therapieerfolges ungünstiger zu bewerten, wie auch der Therapieerfolg für Patienten männlichen Geschlechts mit niedrigen Transaminasenwerten neben einer nachweisbaren Viruslast. Untersuchungsmaterial für:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||