- Labormedizin
- Folsäure im Serum
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Probenmaterial
1 ml Serum, lichtgeschützt
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Klinische Indikationen
Megaloblastäre Anämie, Mangelernährung, Malabsorptionssyndrom (Zöliakie, Sprue), Jejunumresektion, Langzeitmedikation mit Phenytoin, Phenobarbital, Daraprim, langfristige Sulfonamideinnahme, Multipara, systemische hämatologische Erkrankungen, gesteigerte Erythropoese (chronische Hämolyse), Dialysepatienten, Psoriasis, exfoliative Dermatitis, Hyperhomocysteinämie, Vitamin B12-Mangel
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Methode
CLIA
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Ansatztage
Mo – Fr (täglich)
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Bearbeitungszeit
taggleich (binnen 24 Stunden)
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Referenzwerte
siehe Befundbericht
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Hinweise / Bemerkungen
Die Bestimmung der Folsäure im Serum (Plasma alternativ möglich) ist das Standarduntersuchungverfahren. Die Folsäurekonzentration im Serum ist vom Ernährungsstatus abhängig.
Die Bestimmung der erythrozytären Folsäure gibt hingegen Aufschluss über den Langzeit-Folsäurestatus. Der Wert ist weniger von kurzfristigen Nahrungseinflüssen abhängig (auch Untersuchung von Nicht-Nüchternblut möglich). Die Messungenauigkeit ist bei diesem Untersuchungsverfahren jedoch größer.
Überdosierung: Vergiftungserscheinungen durch die Einnahme zu großer Folsäuremengen sind beim Menschen bisher nicht bekannt geworden. Eine Überdosierung von Folsäure äußert sich nach chronischer Gabe sehr hoher Dosen (über 15 mg Folsäure pro Tag länger als 4 Wochen) in folgenden Symptomen: bitterer Geschmack, Appetitlosigkeit, Nausea, Flatulenz, Alpträumen, Erregung, Depressionen. Unter antiepileptischer Therapie (vor allem mit Phenobarbital, Phenytoin oder Primidon) kann die Häufigkeit und Stärke epileptischer Anfälle zunehmen. -
Querverweise
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Kommentare
Nachforderung innerhalb von 24 Stunden möglich.
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Akkreditierung
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Stand
12. Januar 2026
