N-Acetylglucosaminidase

Beta-NAG, β-NAG

  • Probenmaterial

    ca. 2,0 ml Urin

  • Probentransport

    Postversand möglich

  • Klinische Indikationen

    Verdacht auf tubuläre Nierenschädigung, Tay-Sachs-Syndrom, Sandhoff-Syndrom

  • Methode

    Fremdleistung

  • Hinweise / Bemerkungen

    β-NAG ist ein ubiquitär vorkommendes lysosomales Enzym mit drei Hauptformen (A = 80 % der Gesamtaktivität, B; C I1, I2, M, P, S). Es ist insbesondere im proximalen Nierentubulus-Epithel reichlich vorhanden. Die pyhsiologischen Substate sind Glykoproteine und Glykolipide. Bei intakter glomerulärer Basalmembran wird die Ausscheidungsrate aufgrund des hohen Molekulargewichts von ca. 150 kD nicht durch die Serumkonzentration von β-NAG beeinflusst.
    Erhöhte Ausscheidung bei:
    Störung der proximalen Tubuluszellen durch Medikamente wie Cisplatin, Aminoglykoside, diabetische Nephropathie, Hypertonie
    Enzymmangelkrankheiten: Tay-Sachs-Syndrom, Sandhoff-Syndrom

  • Akkreditierung

  • Stand

    24. Januar 2024